St. Johannes - Erbringen

Die Johanneskirche in Erbringen-Hargarten ist eine katholische Filialkirche der Pfarrei St. Andreas und Mariä Himmelfahrt Reimsbach. Die Kirche ist dem heiligen Johannes gewidmet und liegt auf einer Anhöhe zwischen den beiden Beckinger Ortsteilen Erbringen und Hargarten.

 

Die besondere Form der Kirche wird damit begründet, dass „die neuzeitliche Kirchenbaukunst neue Ausdrucksformen entwickelt hat“ und „die Bauform der Kirche sich möglichst von profanen Gebäuden abheben soll“. In der Kirche wurde ein geringer Abstand zwischen Altar und Kirchenbesucher geschaffen. Der Innenraum ist in drei Bankblöcke aufgeteilt.

Die zum Altarraum hin stark ansteigende Decke soll dem Kirchenbesucher niemals das Gefühl des Verlorenseins geben und die liturgische Dominanz des Altars unterstreichen. Dieser Effekt wird durch die besondere Lichtführung unterstrichen. Der sechseckige, aus Kalkstein bestehende Altar wird von einem Mosaikkreuz geschmückt.

Die Kirche kann von den Neubaugebieten in Erbringen und Hargarten eingesehen werden. Der Kirchturm wird sowohl von Erbringen und Hargarten als auch von der Verbindungsstraße zwischen Reimsbach und Erbringen gesehen. Die komplette Kirche wurde von innen verklinkert und die Decke ist mit Holzdielen verkleidet. Die Läuteanlage wurde von der Firma Werner Marx aus St. Wendel installiert. Die Johanneskirche besitzt nur eine Glocke deren Läuten dennoch in beiden anliegenden Ortsteilen gehört wird und jeweils um 7 Uhr, um 12 Uhr und um 18 Uhr ertönt.

 

Der jetzige anliegende Friedhof wurde 1970 eingeweiht. Als provisorische Leichenhalle diente die im April 1974 als Solche ausgebaute Krypta der Johanneskirche bis 1988 eine Leichenhalle am Eingang des Friedhofs errichtet wurde. Der Friedhof stellt 500 Grabstellen bereit, auf ihm ist auch der oben genannte Regionaljugendpfarrer Franz Josef Mühlhausen beigesetzt.