Gemeinsame Mitteilung des Bistums Trier und des Pfarreienrates

Aus Anlass des schwebenden Amtsenthebungsverfahrens gegen Pfarrer Christoph Eckert haben sich am 16. September die Mitglieder des Pfarreienrates der Pfarreiengemeinschaft Beckingen mit Weihbischof Robert Brahm, Generalvikar Msgr. Dr. Georg Bätzing und Priesterreferent Dr. Markus Nicolay in den Räumlichkeiten des Generalvikariates in Trier getroffen.


Das Gespräch fand in einer angenehmen Atmosphäre statt und wurde von beiden Seiten sehr offen geführt. Es wurden die jeweiligen Argumente ausgetauscht. Beide Seiten betonten am Ende ihr Interesse an einem möglichst zeitnahen Ende des Verfahrens.


Das Amtsenthebungsverfahren nach dem Kirchenrecht sieht eine Beteiligung der pfarrlichen Gremien nicht vor. Dennoch war Bischof Dr. Stephan Ackermann der Forderung der Gremien in den Pfarreien vor Ort, die sich für den Verbleib ihres Pfarrers einsetzen, nach einem Gespräch nachgekommen und hatte Generalvikar Dr. Bätzing, Weihbischof Brahm und Priesterreferent Dr. Nicolay gebeten, das Gespräch zu führen.


Stellungnahme des Pfarreienrates:

Zu dem Konflikt war es gekommen, weil der Bischof von Trier, Dr. Stephan Ackermann, gegen den leitenden Pfarrer der Pfarreigemeinschaft Beckingen ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet hatte. Die Vertreter der Gremien in den Pfarreien vor Ort setzen sich für den Verbleib ihres Pfarrers ein. Im Falle einer Amtsenthebung befürchten die Vertreter der Gremien negative Folgen für das Zusammenwachsen der Gemeinden in ihrer Pfarreiengemeinschaft. Sie schätzen an Pfarrer Eckert seine kommunikative Offenheit, mit der er als guter Seelsorger den Prozess begleitet.


Mit dem jetzigen Gespräch in Trier war das Generalvikariat einer wesentlichen Forderung nachgekommen, in dieser wichtigen pastoralen Frage die Stimmen der Ehrenamtlichen vor Ort anzuhören. Dr. Manfred Jacobs, Vorsitzender des Pfarreienrates dazu: "Wir hoffen nun alle Miteinander auf eine einvernehmliche Lösung, damit die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Pfarrer Eckert fortgesetzt werden kann."

Kommentare: 4 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Richard Saxler (Dienstag, 07 Oktober 2014 22:25)

    Ein Dank dem Pfarreienrat für seinen Einsatz um Pfarrer Eckert als Pastor behalten zu können,und der Bistumsleitung für die Bereitschaft zu einem Gespräch.Bleibt zu hoffen und zu wünschen das das bekundete Interesse des Herrn Generalvikars,des Herrn Weihbischofs und Herrn Dr.Nicolay an einem baldigen Ende des Amtsenthebungsverfahrens darin mündet das Pfarrer Eckert die Pfarreeingemeinschaft weiterhin leiten kann.
    Die wirklichen Ursachen des Konflicktes scheinen spekulativ.Wenn Beschwerden an die Bistumsleitung eingereicht wurden die zum Ziel hatten Pfarrer Eckert wegen seiner sogenannten "konservativen" Einstellung zu entfernen,dieser aber in keinster Weise dem Kirchengesetz zuwider gehandelt hat,ist die Reaktion unseres Bischofs nicht nachvollziehbar.Ein Bischof der sich vor seinen Priester stellt wäre zeichensetzend.Sind Glieder der Kirche die Bewährtes erhalten wollen(=konservativ) Kirchensteuerzahler zweiter Klasse?Pfarrer Eckert zeigt das sich Altbewährtes und Neues nicht ausschließen
    müssen.Das wird besonders in seinen liturgischen Feiern deutlich.Für die große Aufgabe, als Seelsorger die vielen Gläubigen in der Pfarreiengemeinschaft, mit ihren unterschiedlichsten Vorstellungen von Kirche zu begleiten und ihnen Kirche nahe zu bringen,wäre für Pfarrer Eckert jegliche Unterstützung von Seiten des Bistums hilfreicher und motivierender als Knüppel zwischen den Beinen.
    Gut das er sich von einem engagierten Pfarreienrat gestärkt weiss.

  • #2

    Sven L. (Montag, 13 Oktober 2014 21:11)

    Mit entsetzen habe ich gerade diese Nachrichten gelesen. Ich bin zwar kein Pfarreimitglied aber ich kenne Pfarrer Eckert noch aus seiner Heimatzeit. Er hatte stets ein Ohr für die Belange in der Pfarrei und unterstützte mich bei der Jugendarbeit in jeglicher nur denkbaren Form. Ich finde ein solches Vorgehen des Bistums mehr als befremdend und Beglückwünsche eher Beckingen zu einem solchen Pfarrer! Er sollte eher als Vorbild für andere Pfarreien gesehen werden!

    Sven L.

  • #3

    Ghost (Mittwoch, 22 Oktober 2014 13:49)

    Eine sachliche Diskussion dürfte mit Marcus Nicolay nur sehr schwer vorstellbar sein. Er ist der Mann für das Schmutzige!
    Als Subregens war er im Priesterseminar als die "Bulldogge des Regens" bekannt.
    Die Gleiche Person, die damals als Regens das Priesterseminar geleitet hat ist nun als Generalvikar tätig.
    Welch eine Ironie des Schicksals, jetzt ist Nicolay halt die "Bulldogge des Generalvikars" ...
    Mir tun die Priester leid, die ihm unterstellt sind!

  • #4

    rh (Samstag, 20 Dezember 2014 07:00)

    ...... da können einem die Priester des Bistums nur leid tun. Wenn diese Herren am Ende Ihrer Tage auf ihre schmutzige Arbeit zurückblicken, werden sie - wie so manche, die ich erlebt habe - nicht sterben können. Möge Gott ihnen rechtzeitig die Gnade der Umkehr schenken, dass sie nicht im Jenseits um ein Tröpfchen Wasser bitten müssen (Lk 16,24 ff). Mein JESUS Barmhezigkeit

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