Danke

 

Ganz herzlich danken wir allen Helferinnen und Helfern im Ehren- und Hauptamt, die mit viel Zeit, Liebe zum Detail und Engagement unsere Kirchen für die Feiertage festlich hergerichtet und die Weihnachtskrippen und Tannenbäume auf- und abgebaut haben.

Danken wollen wir rückblickend auf das Jahr 2018 auch allen ehrenamtlich engagierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich in der Liturgie, bei Aktionen und Festen, in den Räten und Gruppen, oder einfach nur durch ihr beherztes Zupacken für unsere Pfarrgemeinden eingesetzt haben. Ein weiterer Dank gilt allen weltlichen Verwaltungen, Institutionen, Vereinen und Gruppen für die gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr.

 

Festtag des Hl. Valentinus in Düppenweiler

 

Den Festtag des Hl. Valentinus feiern wir in diesem Jahr am 17. Februar 2019. Am Nachmittag findet um14.30 Uhr eine Andacht in der Pfarrkirche mit Segnung von Brot und Salz und anschließender Prozession zur Valentinuskapelle statt. Nach der Prozession treffen wir uns im Valentinushof, um uns bei Kaffee und Kuchen zu erholen. Zu der Prozession und einer kleinen Andacht in der Valentinus-Kapelle sind alle herzlich eingeladen, besonders diejenigen, die demnächst heiraten wollen oder ein Ehejubiläum haben (10, 20, 30 oder…) und keinen Kirchgang planen. Sie können sich einen persönlichen (paarweise)Segen beim Hl. Valentinus erteilen lassen. 

 

Silvesterpredigt 2018

 

Am 31.12.2018 hat Pastor Manfred Thesen in Düppenweiler seinen letzten Gottesdienst gehalten. Die Predigt, die er anlässlich seiner Verabschiedung und anlässlich der Jahresschlussmesse gehalten hat, haben wir freundlicherweise von ihm zur Veröffentlichung bekommen:

 

 

Liebe Schwestern und Brüder,

 

in meinem Abschiedsgottesdienst heute Abend möchte ich über ein Thema sprechen, das mich schon lange sehr bewegt: über die Kirche. Dass sie schon seit langem in einer tiefen Krise steckt, ist nichts Neues. Wie ein entlaubter Baum im Sommer stehe sie in der Landschaft, hat schon vor vielen Jahren ein Theologe gesagt. Das hat viele Ursachen: unsere Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten so rasant verändert, dass die Kirche buchstäblich nicht mitgekommen ist, die traditionelle Weitergabe des Glaubens durch die Familien funktioniert schon lange nicht mehr, der demographische Wandel und die zunehmende Distanz zu den Institutionen haben das ihrige zu der derzeitigen Krise hinzugetan. Und wenn das alles nicht schon dramatisch genug wäre, haben Skandale in der Kirche, besonders der Missbrauchsskandal, das Vertrauen in die Kirche schwer und nachhaltig beschädigt und vielfach auch zerstört. Leicht wird der Weg aus dieser Krise wahrlich nicht sein und er wird viel, viel Zeit brauchen und vor allem die Bekehrung zuerst der Amtsträger zu ihrer Mitte hin: zu Jesus Christus und seinem Evangelium. Der hl. Franziskus hat im Mittelalter die Kirche vor einer totalen Verrechtlichung und Verknöcherung bewahrt. Einen Anstoß von ähnlicher Herausforderung und Kraft werden auch wir brauchen, wenn die Kirche wieder neu werden soll.

 

Henri de Lubac, der große französische Theologe, hat einmal von der Kirche folgendes gesagt:

 

„Ihr ganzer Zweck besteht darin, uns Christus zu zeigen, uns zu ihm zu führen, uns seine Gnade zu vermitteln: kurz sie besteht nur, um uns mit ihm in Beziehung zu bringen.“

 

Das ist deutlich gesagt: Jesus Christus – und sonst niemand, nicht der Papst, nicht die Bischöfe, nicht die Priester – ist die Mitte der Kirche. Und wenn sie die Menschen nicht mehr zu ihm führt, ist sie schlicht überflüssig. Wo Menschen Jesus Christus begegnen, wo sein Geist lebendig ist und das Leben bestimmt und formt, da ist Kirche. Die Kirche ist keine „Spielwiese“ klerikaler Machtgelüste. Niemand darf sich so aufstellen, dass das Evangelium in seinen Schlagschatten gerät. Niemand darf vergessen, dass alle in der Kirche eine dienende Aufgabe haben, vom Papst bis zum letzten Priester, vom PGR-Vorsitzenden bis zum sogenannten „einfachen“ Gläubigen. Und diese Aufgabe besteht für jeden darin, auf seine Weise Christus zu bezeugen. Das ist eine sehr heilsame Sicht von Kirche und ein Kriterium für alle, die in und mit der Kirche leben.

 

Weiter sagt de Lubac: „Die Kirche ist hienieden und wird bis zuletzt eine gemischte Gemeinschaft sein: Weizen und Stroh, eine Arche mit reinen und unreinen Tieren, ein Schiff voll schlimmer Reisender. Langmütig duldet sie die heilige Kirche. Ihre besten Kinder sind höchstens auf dem Weg der Heiligung und ihre Heiligkeit ist immer bedroht. Vor der Bosheit der Welt haben alle stets zur Barmherzigkeit Gottes Zuflucht zu nehmen.“

 

Auch das ist Kirche und wird es auch in Zukunft sein. Sie ist keine Insel der Seligen. Sie ist eine Kirche der Sünder, ihr Kleid ist vielfach beschmutzt. Sie bedarf immer der Umkehr. Erst am Ende wird sie die „heilige  Stadt“ sein, das „himmlische Jerusalem“. Ja, an der „Menschlichkeit“ oder wenn man will an der „Unmenschlichkeit“ der Kirche kann man Anstoß nehmen. Ja, das kann einen Menschen bis zum Verlust des Glaubens führen. Aber auch wehe denen, die dafür die Ursache  sind. Jesus selbst ist hier von kompromissloser Härte: „Es wäre besser für sie mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen zu werden.“ Die Krise der Kirche heute ist auch eine Krise des Klerus, zu dem ich ja  gehöre. In der Nachfolge Christi des Thomas von Kempen aus dem 15. Jahrhundert habe ich ein Wort gelesen, das uns alle weiterhelfen kann, besonders den Klerikern: „ Wir alle sind gebrechlich. Aber halte keinen für hinfälliger als dich selbst.“ Damit sind wir alle auf einen Weg der Demut gewiesen, auf dem allein Segen ruht.

 

Wir feiern heute das Hochfest der Gottesmutter Maria. Das II. Vat. Konzil hat eine Großtat vollbracht als es Maria in seiner Konstitution „Lumen gentium“ in die Kirche integriert hat. Man kann heute nicht mehr ernsthaft über Maria ohne ihren Sohn und ohne die Kirche sprechen. Der Theologe Gisbert Greshake hat vor kurzem ein Büchlein herausgegeben, das den Titel trägt: Maria ist die Kirche. Wenn das so ist, dann hat sich alles in der Kirche darauf zu konzentrieren, Menschen zu helfen, auf ihre je ganz persönliche Weise den Sohn Gottes in sich, wie es Paulus im Gal.4,19 formuliert, „Gestalt annehmen zu lassen“ und zur „Welt zu bringen“, auf dass alle, wie Paulus weiter sagt ( Eph 4,13) ihn, „in seiner vollendeten Gestalt darstellen.“  Das bedeutet negativ gesagt: Die Kirche ist eben nicht vorrangig eine Institution gleich anderen, sie ist schon gar nicht ein hierarchischer Apparat, in dem von oben nach unten durchregiert wird. Sie muss vielmehr erfahrbar sein als „Sakrament“ als Zeichen für das unendliche Geheimnis Gottes. Sie hat sich zu bemühen, wie Maria „die Fassung des unfassbaren Gottes“ zu sein. Wird sie heute so erfahren? Ich zweifle. Die nach konziliare Kirche hat ihre mystischen Züge weitgehend verloren. Sie ist eine Kirche der Sitzungen, Räte, Synoden, Kongresse, Akademien, Funktionen, Strukturen, Statistiken, Experimenten: mehr als je eine Männerkirche: rationalistisch, funktionalistisch, ein hektischer Betrieb ohne Ruhepunkt, seelenlos. Auch deshalb laufen uns die Leute davon. Es gilt jetzt die Kirche in Maria zu integrieren. Das ist die Aufgabe der Zukunft. Dazu wäre vieles zu sagen. Es wäre zu sprechen über die Rolle der Frauen in der Kirche und vor allem mit ihnen. Es wäre darüber zu sprechen, wie eine geistliche Erneuerung geschehen kann. Zum Schluss: Der jüd. Maler Marc Chagall hat als eines seiner letzten Bilder ein Marienbild gemalt und es der „mutterlosen“ Christenheit gewidmet. Mich hat das erschüttert. Amen.

 

Beerdigungen in der Pfarreiengemeinschaft Beckingen

 

In den letzten Wochen und Monaten hat die Entscheidung des Pfarreienrates, ein neues Beerdigungsmodell für die Pfarreiengemeinschaft Beckingen im kommenden Jahr einzuführen, für viele Diskussionen gesorgt. Die Sorge zwischen pastoraler Notwendigkeit und Zumutbarkeit hat sich nicht nur auf die Sitzungen unserer Räte beschränkt, auch die übrigen Christen unserer Pfarreiengemeinschaft haben sich mit dieser Thematik immer wieder auseinandergesetzt. Wie schon in diversen Artikeln im Amtsblatt oder Pfarrbrief erwähnt, ist dieser Beschluss nicht leichtgefallen. Daher hat sich der Pfarreienrat bzw. das Pastoralteam vorbehalten, weiterhin nach einer besseren Lösung zu suchen.

Nach langen und intensiven Gesprächen haben sich mehrere Alternativen und Unterstützungsangebote ergeben, sodass wir das bisherige Modell weiterführen.

 

Die neue Gemeindereferentin stellt sich vor

 

Liebe Gemeindemitglieder der Pfarreiengemeinschaft Beckingen!

 

Den neu erscheinenden Pfarrbrief, die Webseite der Pfarreiengemeinschaft, sowie das Amtsblatt der Gemeinde Beckingen möchte ich nutzen, mich Ihnen vorzustellen. Mein Name ist Stefanie Kallenborn. Ich bin 48 Jahre alt, gebürtige Saarländerin und wohne in Nalbach. Seit dem 1. Oktober 2018 arbeite ich in ihrer Pfarreiengemeinschaft Beckingen als Gemeindereferentin.

Nach dem Studium der praktischen Theologie am Seminar für Gemeindepastoral und Religionspädagogik in Koblenz Metternich und meiner Assistenzzeit für das Bistum Trier in Bad Kreuznach, bin ich in die Gemeinschaft der Vinzentinerinnen eingetreten.

In den 24 Jahren als Ordensschwester habe ich im Erzbistum Köln, sowie im Bistum Aachen als Gemeindereferentin gearbeitet. In den letzten Jahren war ich in der Einrichtungsleitung einer Behinderteneinrichtung in Ordensträgerschaft, sowie als Präventionsbeauftragte tätig.

Im Frühjahr dieses Jahres habe ich die jährlichen Gelübde nicht für ein weiteres Jahr abgelegt, sondern bin aus der Gemeinschaft ausgetreten und habe mich für ein ziviles Leben entschieden. (Die Vinzentinerinnen legen die Gelübde jedes Jahr neu ab. Bei ihnen gibt es keine Ewigen Gelübde.)

So führte mich der Weg aus dem Rheinland und dem Bistum Aachen wieder in die Heimat an die Saar und ins Bistum Trier, in dem ich mich als Gemeindereferentin beworben habe.

Zu meinen Arbeitsschwerpunkten in der Pfarreiengemeinschaft gehören die Zuständigkeit für die Erstkommunionvorbereitung, die Koordination und Verantwortlichkeit für die Messdiener/Innen, die Begleitung der Frauengemeinschaften, sowie die pädagogische Begleitung der Kindergärten und die Familienpastoral.

Die kommenden Wochen werden der Begegnung und dem gegen-seitigen Kennenlernen dienen.

Schon heute freue ich mich auf den Austausch und das gemeinsame Tun mit Ihnen, sowie auf den spannenden und für uns alle herausfordernden Weg hin zur Pfarrei der Zukunft.

 

Fühlen Sie sich herzlich gegrüßt,

Ihre Stefanie Kallenborn

 

Kolpingfamilie Beckingen

 

Unser nächstes Treffen findet am Samstag, dem 27.Oktober um 19.30 Uhr im Pfarrsälchen statt. Hierzu laden wir alle Mitglieder recht herzlich ein.

 

Eine wichtige „Institution“ – der Missionsausschuss in Düppenweiler

 

Seit über 25 Jahren ist der Missionsausschuss der Pfarrei Düppenweiler schon tätig. Eine kleine Gruppe Ehrenamtlicher haben sich mit Inge Heinz damals auf dem Weg gemacht, die Notvieler Menschen, vor allem Kindern, in den Entwicklungsländern zu lindern. Mittlerweile gibt es einen festen Stamm an helfenden Händen, die bei den unterschiedlichen Aktionen im Jahr den Missionsausschuss tatkräftig unterstützen. Dadurch konnten in der Vergangenheit schon mehrere zehntausende Euros für unterschiedliche Projekte gesammelt werden. Aktuell wird eine Schule in Bolivien unterstützt. Neben den vielen helfenden Händen bei den Aktionen, wie zum Beispiel die Missionsessen oder auch der Adventsbasar, braucht es auch ein Leitungsgremium, dass im Voraus die Planung und Organisation übernimmt. Hierfür sucht der Missionsausschuss weitere Mitglieder. Sollten Sie sich gerne sozial engagieren wollen, können Sie gerne unverbindlich zum nächsten Treffen des Missionsausschusses dazu kommen. Dieses ist am Mittwoch, 24. Oktober, um 19.00 Uhr im Pfarrhaus Düppenweiler. Herzlich willkommen!

 

Der Ausschuss „Mission, Gerechtigkeit und Frieden“

 

bietet am Sonntag, 21.10.2018 in den Räumendes Pfarr- und Jugendheimes ein Essen zu Gunsten der Mission an. Anschließend gibt es wie immer Kaffee und Kuchen. Der Erlös ist für ein Wohnheim für Jugendliche in San Ignacio de Velasco/Bolivien bestimmt.

 

Aktion Dillinger Tafel

 

Die Spendenbereitschaft an Erntedank, an der sich auch der Kindergarten Düppenweiler beteiligt hat, war wieder groß. Im Namen der Leiterin der „Tafel“ Frau Zech und Ihren ehrenamtlichen Helfern ein herzliches Dankeschön. Mittlerweile kommen jeden Freitag viele Familien zur „Dillinger Tafel“.

 

Kath. Frauen Reimsbach / Oppen

 

Herzliche Einladung zu unserer Andacht an der Wendelinuskapelle:

Sonntag, 21.10. um 15.00 Uhr

 

Matthiaswallfahrt 2018

 

Am 13. Oktober findet wieder unsere traditionelle Fußwallfahrt zum Grab des Apostels Matthias nach Trier statt. Zu dieser Wallfahrt laden wir alle Interessierten herzlich ein. Nähere Informationen bzw. Anmeldung bis spätestens 04. Oktober bei Georg Fey (Tel. 06835 / 8685).

 

Messdiener verbringen gemeinsames Wochenende in der Jugendherberge Mainz

 

Am Freitag, den 28.09.2018 machten sich Messdiener aus den Pfarreien Beckingen, Haustadt und Reimsbach auf den Weg nach Mainz.

 

Gegen 16Uhr fuhren wir gemeinsam mit dem Bus los, um in Mainz ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. Zwei Stunden später kamen wir dann auch an der Jugendherberge in Mainz an und gingen erst einmal essen. Danach konnten wir unsere Zimmer beziehen und hatten ein wenig Freizeit. Gegen Abend machten wir eine Phantasiereise, bei der wir uns gut entspannen konnten. Im Anschluss daran spielten wir in unserem Gruppenraum noch einige Spiele, wie zum Beispiel Werwolf und ließen damit den Abend schön ausklingen.

 

Nach einemkurzen Morgenlob am nächsten Tag konnten wir das Frühstück kaum erwarten. Gutgestärkt fuhren wir mit dem Bus in die Stadt, denn neben Stadtbesichtigung oder Shopping stand heute Minigolf auf dem Programm. Kein gewöhnliches, sondern 4DSchwarzlicht Minigolf. Das war durchaus mal etwas anderes. Die atemberaubenden, leuchtenden Malereien an den Wänden, auf dem Boden und den Bahnen nahmen uns mit auf eine Reise um die Welt. Ob in einer wunderschönen Unterwasserwelt, beiden Maya, im „finsteren“ Mittelalter, bei den Dinosauriern oder im Weltraum hat es allen viel Spaß gemacht! Schon der Weg zur Halle war ein kleines Abenteuer und führte uns über manch Hindernis. Nach dem Spiel hatten wir in der Mainzer Innenstadt noch zwei Stunden Zeit, bis wir mit dem Bus zur Jugendherberge zurückgekehrt sind. Bis zum Abendessen hatten wir noch etwas Zeit zur freien Verfügung. So gingen einige in den nahe gelegenen Park zum Entspannen, Fußballspielen oder was uns sonst noch in den Sinn kam. Als es dunkel wurde, brachen wir zu einer Nachtwanderung auf. Bei der Nachtwanderung hörten wir eine Gruselgeschichte und konnten sogar Flamingos in freier Natur beobachten. Nach der Nachtwanderung durch den Stadtpark waren viele von uns ziemlich müde und sind nach einem Abendlob bei Kerzenschein schlafen gegangen. Wer noch nicht allzu müde war, setzte sich zu den Betreuern ins Bistro.

 

Sonntagmorgen haben wir nach dem Frühstück noch ein paar Spiele gespielt und mussten anschließend leider schon die Rückreise antreten. Wir blicken auf ein schönes Wochenende zurück und danken allen Betreuern und Helfern. Wir freuen uns schon auf die Messdienerfahrt im kommenden Jahr und mit etwas Glück bekommt dann das Jungszimmer ihren Balkon.

Marc Reichert

 

Apfelfest der Pfarrei Beckingen trotz starken Regens gut besucht

 

Nachlängerer Pause findet seit 2017 wieder das Apfelfest statt. So sollte es auch dieses Jahr am 23. September 2018 sein. Messdiener und Ehrenamtliche aus der Gemeinde bereiteten so auch in diesem Jahr den Pfarrgarten vor, luden das Beckinger Blasorchester ein und hofften auf gutes Wetter. Leider kam das erhoffte gute Wetter nicht und wir wurden mit Regen und Sturm konfrontiert. Es musste kurzfristig eine wetterfeste Lösung her. So wichen wir auf die zahlreichen Räumlichkeiten des Pfarrhauses aus und richteten im Hof Pavillons her. Nach dem Sonntaghochamt füllten sich Pfarrhaus und Hof trotz des schlechten Wetters gut. Mit dem Fassbieranstich wurde dann die weltliche Feier eröffnet. Für das leibliche Wohl wurde von der Kath. Frauengemeinschaft, dem Obst- und Gartenbauverein und den Messdienern der Pfarreien Beckingen, Haustadt und Reimsbach gut gesorgt. Für die musikalische Untermalung sorgten das Vereinigte Blasorchester Beckingen, sowie eine Gesangsrunde im Beckinger Messdienerraum. Im 2016 eigenständig renovierten Raumwurden kirchliche und weltliche Lieder gesungen. Ein Besuch im Bastelraum der Frauengemeinschaft mit einer Vielzahl an verschiedenen, selbstgemachten Geschenken, sowie Kaffee und Kuchen luden zum Verweilen ein. Für die Organisation und Durchführung möchten wir uns beim Vereinigten Blasorchester Beckingen, allen Helfern und Gruppen bedanken. Ein großes Dankeschön gilt auch einem großzügigen Spender. Wir hoffen, dass im kommenden Jahr das Apfelfest wieder im Pfarrgartenstattfinden kann.

 

Marc Reichert

 

Buntes Programm zum Apfelfest und Herbstbasar in der Pfarrgemeinde Beckingen

 

Am Sonntag, den 23. September 2018 findet das Apfelfest mit Herbstbasar statt.

Beginn ist um 10.00 Uhr mit einer Hl. Messe. Anschließend ist ein Frühschoppenkonzert mit dem Vereinigten Blasorchester und Mittagessen im Pfarrgarten.

Zwischen 14 und 15 Uhr ist ein gemeinsames, offenes Singen. Herzliche Einladung zum Mitsingen.

Der Herbstbasar der Frauengemeinschaft findet in der Bastelwerkstatt im Pfarrhaus statt.

Kaffee und Kuchenbuffet ist im Pfarrsälchen. Über eine Kuchenspende würden wir uns sehr freuen.

 

Katholische Pfarrgemeinde St. Johannes& Paulus Beckingen & Katholische Frauengemeinschaft Beckingen

 

Hospizgespräch zum Thema „Schuld und Versöhnung bei Krankheit, Sterben und Trauer“

 

Im Rahmen der Merzig-Waderner Hospizgespräche findet am Mittwoch, den 19. September um 19.00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wadern, Kräwigstraße 21 ein Abend zum Thema „Schuld und Versöhnung bei Krankheit, Sterben und Trauer“ statt. Pfarrer Dr. h.c. Erhard Weiher, der lange Jahre als Seelsorger an den Universitätskliniken in Mainz tätig war, wird zu diesem Thema referieren.

Erfahrungen aus der Begleitung von sterbenden und trauernden Menschen zeigen, dass Schuldgefühle bei Verlusten und schweren Schicksalsschlägen fast automatisch aufkommen. Selbst wenn man in der Pflege eines kranken Menschen, in der Begleitung beim Sterben oder im Falle eines tragischen Todes tatsächlich alles nur Mögliche getan hat, fragen sich viele, ob man nicht noch mehr hätte tun können oder gar etwas versäumt hat. Dr. Weiher wird deshalb der Frage nachgehen, welche Rolle Schuld und Schuldgefühle bei Krankheit, Sterben und Trauer spielen und wie man ihnen begegnen kann. Dabei zeigt der Referent auch

Wege auf, sich im Sterbe- und Trauerprozess zu versöhnen bzw. damit umzugehen, dass etwas offen, ungelöst oder unversöhnt bleibt.

Die Gesprächsabende der Merzig-Waderner Hospizgespräche werden von den beiden Dekanaten Merzig und Losheim – Wadern in Kooperation mit dem Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungszentrum (AHPZ) der Caritas im Landkreis Merzig-Wadern veranstaltet. Der Eintritt ist frei.

 

"Stille suchen - Stille üben" - ein ökumenisches Angebot

 

Am Dienstag, den 04. September, ist ab 20.00 Uhr im Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde in Beckingen ein Angebot zur Meditation. Die Teilnahme ist kostenlos. Herzliche Einladung.

 

Aufnahme der neuen Messdiener u. Ehrung der „alten Hasen“ Beckingen-Haustadt-Reimsbach

 

Am Samstag, den 25. August 2018 um 18 Uhr, werden fünf neue Messdiener in der Pfarrkirche St. Johannes und Paulus in unsere Gemeinschaft offiziell aufgenommen. Getreu nach unserem Motto „Servite Dominum In Laetitia“ (Dient dem Herrn in Freude) werden diese voller Eifer ihren Dienst im feierlichen Gottesdienst, nachdem sie die liturgischen Gerätedurch die „alten Hasen“ überreicht bekommen, verrichten. Herzliche Einladung an alle Pfarrangehörigen, dieser Messe beizuwohnen und unsere Neuen zu begleiten. Zudem werden einige Messdiener, die das Jahr über unsere Messen, Hochzeiten, Taufen usw. durch ihren Dienst feierlicher machen, für ihre jahrelangen treuen Dienste geehrt. Des Weiteren möchten wir im Anschluss an den Gottesdienst zu kühlen Getränken und einem kleinen Snack in geselliger Runde vor der Kirche einladen.

Herzliche Einladung.

Die Messdiener

 

Messdiener aus der Pfarreiengemeinschaft Beckingen an der Nordsee

 

Dieses Jahr war es wieder soweit - Die langersehnte größere Messdienerfahrt stand vor der Tür. Die älteren Messdiener der Pfarreien Beckingen, Haustadt und Reimsbach begaben sich auf eine einwöchige Fahrt nach Holland. Zuvor standen die Ministrantenwallfahrt nach Rom oder die Stadt Burgh-Haamstede, die sich in der südwestlich gelegenen Provinz Zeeland befindet, zur Auswahl. Da bei der Ministrantenwallfahrt 2014 viele Messdiener schon in Rom waren, entschied sich die Mehrheit für Burgh-Haamstede. Die einwöchige Fahrt vom 27. Juli bis 3. August begann frühmorgens schon mit gutem Wetter, welches uns die ganze Zeit begleiten sollte. Nach einigen Gesangseinlagen auf der fast siebenstündigen Fahrt erreichten wir am späten Mittag unser Selbstversorgerhaus, in dem uns das Betreuer- und Küchenteam Christel, Roland, Birgit und Ulla jeden Morgen und Abend ein wunderbares Essen zauberten. Somit war die morgendliche Stärkung für anstrengende Tage und Nächte bestens gewährleistet. Der erste Nachmittag gestaltete sich recht entspannt: Zimmer einrichten, erste Einkäufe tätigen und eine große Frisbee-Runde bis zum Sonnenuntergang.

Samstags erkundeten wir die Stadt. Dort fanden wir unter anderem die bekannte Pfannkuchen-Windmühle, die ihrem Slogan „world‘s best pancakes – weltbester Pfannkuchen“ definitiv gerecht wurde. Zurück in unserem Selbstversorgerhaus, feierten wir gründlich in Nikkis Geburtstag, der erste von 3 Geburtstagen während der Fahrt, rein, bis die Zeit für Schäfchen zu zählen kam.

Am nächsten Morgen liehen wir uns Fahrräder aus, mit denen wir die nächsten Tage mobil waren. Als erster Ausflug stand die langerwartete Erkundung des nahegelegenen Strandes an, wobei jedoch gewaltiger Wind und aufgewirbelter Sand die Euphorie schnell verdrängten. An den kommenden Tagen war es jedoch windstiller, sodass sich jeder ins Meer traute und wir gemeinsam eine Menge Spaß hatten.

Mittwochs fuhren wir nach Middelburg, der Hauptstadt der Provinz Zeeland. Hier bewegten wir uns in Kleingruppen durch die Stadt und jeder kam auf seine Kosten, egal ob Kirchenbesichtigung, regionales Essen oder Shoppingtour. Am Abend feierten wir in Ninas Geburtstag hinein. Eine Gruppe aus Messdienerfreunden backte hierfür extra vor Ort einen Kuchen und plante eine kleine Überraschungsparty. Donnerstags fuhren wir dann schweren Herzens nach einem großen Fußballturnier im Garten unseres Hauses noch ein letztes Mal an den Strand, wo wir noch sehr spaßige und coole Stunden als Gruppe verbrachten. Da nun schon der letzte gemeinsame Abend unserer Messdienerfahrt gekommen war, hieß es im Abendlob mit Gebeten und musikalischer Unterstützung durch ein Akkordeon, die Woche Revue passieren zu lassen. Auch das dritte Geburtstagskind in unserer Runde sollte nicht zu kurz kommen und wir feierten am Abend Franzis Geburtstag.

Freitags traten wir morgens die Heimreise an. Der Heimweg führte über Belgien, wo wir in Han-Sur-Lesse die bekannte Tropfsteinhöhle besichtigten, wo auch ein Gruppenfoto entstand.

Zum Schluss möchten wir auf eine schöne Woche zurückblicken, in der neue Freundschaften geschlossen wurden und die Gemeinschaft unter den Pfarreien neu gestärkt wurde. In diesem Zuge bedanken wir uns bei allen Betreuern, die uns diese gelungene Fahrt ermöglicht haben und es die Woche über mit uns „aushalten mussten“. Schon bald steht ein Wochenendausflug mit allen Messdienern der Pfarreien Beckingen, Haustadt und Reimsbach in der Jugendherberge Mainz an.

Luca und Marc für die Messdienerschaft