Aktuelles in unserer Pfarreiengemeinschaft

Bibelbetrachtungen

 

Jeden 1. u. 3. Dienstag im Monat von 16.00 – 17.00 Uhr in der St. Barbara Kirche, Saarfels.

Beerdigungen in der Pfarreiengemeinschaft Beckingen

 

In den letzten Wochen und Monaten hat die Entscheidung des Pfarreienrates, ein neues Beerdigungsmodell für die Pfarreiengemeinschaft Beckingen im kommenden Jahr einzuführen, für viele Diskussionen gesorgt. Die Sorge zwischen pastoraler Notwendigkeit und Zumutbarkeit hat sich nicht nur auf die Sitzungen unserer Räte beschränkt, auch die übrigen Christen unserer Pfarreiengemeinschaft haben sich mit dieser Thematik immer wieder auseinandergesetzt. Wie schon in diversen Artikeln im Amtsblatt oder Pfarrbrief erwähnt, ist dieser Beschluss nicht leichtgefallen. Daher hat sich der Pfarreienrat bzw. das Pastoralteam vorbehalten, weiterhin nach einer besseren Lösung zu suchen.

Nach langen und intensiven Gesprächen haben sich mehrere Alternativen und Unterstützungsangebote ergeben, sodass wir das bisherige Modell weiterführen.

Silvesterpredigt 2018

 

Am 31.12.2018 hat Pastor Manfred Thesen in Düppenweiler seinen letzten Gottesdienst gehalten. Die Predigt, die er anlässlich seiner Verabschiedung und anlässlich der Jahresschlussmesse gehalten hat, haben wir freundlicherweise von ihm zur Veröffentlichung bekommen:

 

 

Liebe Schwestern und Brüder,

 

in meinem Abschiedsgottesdienst heute Abend möchte ich über ein Thema sprechen, das mich schon lange sehr bewegt: über die Kirche. Dass sie schon seit langem in einer tiefen Krise steckt, ist nichts Neues. Wie ein entlaubter Baum im Sommer stehe sie in der Landschaft, hat schon vor vielen Jahren ein Theologe gesagt. Das hat viele Ursachen: unsere Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten so rasant verändert, dass die Kirche buchstäblich nicht mitgekommen ist, die traditionelle Weitergabe des Glaubens durch die Familien funktioniert schon lange nicht mehr, der demographische Wandel und die zunehmende Distanz zu den Institutionen haben das ihrige zu der derzeitigen Krise hinzugetan. Und wenn das alles nicht schon dramatisch genug wäre, haben Skandale in der Kirche, besonders der Missbrauchsskandal, das Vertrauen in die Kirche schwer und nachhaltig beschädigt und vielfach auch zerstört. Leicht wird der Weg aus dieser Krise wahrlich nicht sein und er wird viel, viel Zeit brauchen und vor allem die Bekehrung zuerst der Amtsträger zu ihrer Mitte hin: zu Jesus Christus und seinem Evangelium. Der hl. Franziskus hat im Mittelalter die Kirche vor einer totalen Verrechtlichung und Verknöcherung bewahrt. Einen Anstoß von ähnlicher Herausforderung und Kraft werden auch wir brauchen, wenn die Kirche wieder neu werden soll.

 

Henri de Lubac, der große französische Theologe, hat einmal von der Kirche folgendes gesagt:

 

„Ihr ganzer Zweck besteht darin, uns Christus zu zeigen, uns zu ihm zu führen, uns seine Gnade zu vermitteln: kurz sie besteht nur, um uns mit ihm in Beziehung zu bringen.“

 

Das ist deutlich gesagt: Jesus Christus – und sonst niemand, nicht der Papst, nicht die Bischöfe, nicht die Priester – ist die Mitte der Kirche. Und wenn sie die Menschen nicht mehr zu ihm führt, ist sie schlicht überflüssig. Wo Menschen Jesus Christus begegnen, wo sein Geist lebendig ist und das Leben bestimmt und formt, da ist Kirche. Die Kirche ist keine „Spielwiese“ klerikaler Machtgelüste. Niemand darf sich so aufstellen, dass das Evangelium in seinen Schlagschatten gerät. Niemand darf vergessen, dass alle in der Kirche eine dienende Aufgabe haben, vom Papst bis zum letzten Priester, vom PGR-Vorsitzenden bis zum sogenannten „einfachen“ Gläubigen. Und diese Aufgabe besteht für jeden darin, auf seine Weise Christus zu bezeugen. Das ist eine sehr heilsame Sicht von Kirche und ein Kriterium für alle, die in und mit der Kirche leben.

 

Weiter sagt de Lubac: „Die Kirche ist hienieden und wird bis zuletzt eine gemischte Gemeinschaft sein: Weizen und Stroh, eine Arche mit reinen und unreinen Tieren, ein Schiff voll schlimmer Reisender. Langmütig duldet sie die heilige Kirche. Ihre besten Kinder sind höchstens auf dem Weg der Heiligung und ihre Heiligkeit ist immer bedroht. Vor der Bosheit der Welt haben alle stets zur Barmherzigkeit Gottes Zuflucht zu nehmen.“

 

Auch das ist Kirche und wird es auch in Zukunft sein. Sie ist keine Insel der Seligen. Sie ist eine Kirche der Sünder, ihr Kleid ist vielfach beschmutzt. Sie bedarf immer der Umkehr. Erst am Ende wird sie die „heilige  Stadt“ sein, das „himmlische Jerusalem“. Ja, an der „Menschlichkeit“ oder wenn man will an der „Unmenschlichkeit“ der Kirche kann man Anstoß nehmen. Ja, das kann einen Menschen bis zum Verlust des Glaubens führen. Aber auch wehe denen, die dafür die Ursache  sind. Jesus selbst ist hier von kompromissloser Härte: „Es wäre besser für sie mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen zu werden.“ Die Krise der Kirche heute ist auch eine Krise des Klerus, zu dem ich ja  gehöre. In der Nachfolge Christi des Thomas von Kempen aus dem 15. Jahrhundert habe ich ein Wort gelesen, das uns alle weiterhelfen kann, besonders den Klerikern: „ Wir alle sind gebrechlich. Aber halte keinen für hinfälliger als dich selbst.“ Damit sind wir alle auf einen Weg der Demut gewiesen, auf dem allein Segen ruht.

 

Wir feiern heute das Hochfest der Gottesmutter Maria. Das II. Vat. Konzil hat eine Großtat vollbracht als es Maria in seiner Konstitution „Lumen gentium“ in die Kirche integriert hat. Man kann heute nicht mehr ernsthaft über Maria ohne ihren Sohn und ohne die Kirche sprechen. Der Theologe Gisbert Greshake hat vor kurzem ein Büchlein herausgegeben, das den Titel trägt: Maria ist die Kirche. Wenn das so ist, dann hat sich alles in der Kirche darauf zu konzentrieren, Menschen zu helfen, auf ihre je ganz persönliche Weise den Sohn Gottes in sich, wie es Paulus im Gal.4,19 formuliert, „Gestalt annehmen zu lassen“ und zur „Welt zu bringen“, auf dass alle, wie Paulus weiter sagt ( Eph 4,13) ihn, „in seiner vollendeten Gestalt darstellen.“  Das bedeutet negativ gesagt: Die Kirche ist eben nicht vorrangig eine Institution gleich anderen, sie ist schon gar nicht ein hierarchischer Apparat, in dem von oben nach unten durchregiert wird. Sie muss vielmehr erfahrbar sein als „Sakrament“ als Zeichen für das unendliche Geheimnis Gottes. Sie hat sich zu bemühen, wie Maria „die Fassung des unfassbaren Gottes“ zu sein. Wird sie heute so erfahren? Ich zweifle. Die nach konziliare Kirche hat ihre mystischen Züge weitgehend verloren. Sie ist eine Kirche der Sitzungen, Räte, Synoden, Kongresse, Akademien, Funktionen, Strukturen, Statistiken, Experimenten: mehr als je eine Männerkirche: rationalistisch, funktionalistisch, ein hektischer Betrieb ohne Ruhepunkt, seelenlos. Auch deshalb laufen uns die Leute davon. Es gilt jetzt die Kirche in Maria zu integrieren. Das ist die Aufgabe der Zukunft. Dazu wäre vieles zu sagen. Es wäre zu sprechen über die Rolle der Frauen in der Kirche und vor allem mit ihnen. Es wäre darüber zu sprechen, wie eine geistliche Erneuerung geschehen kann. Zum Schluss: Der jüd. Maler Marc Chagall hat als eines seiner letzten Bilder ein Marienbild gemalt und es der „mutterlosen“ Christenheit gewidmet. Mich hat das erschüttert. Amen.

Danke

 

Ganz herzlich danken wir allen Helferinnen und Helfern im Ehren- und Hauptamt, die mit viel Zeit, Liebe zum Detail und Engagement unsere Kirchen für die Feiertage festlich hergerichtet und die Weihnachtskrippen und Tannenbäume auf- und abgebaut haben.

Danken wollen wir rückblickend auf das Jahr 2018 auch allen ehrenamtlich engagierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich in der Liturgie, bei Aktionen und Festen, in den Räten und Gruppen, oder einfach nur durch ihr beherztes Zupacken für unsere Pfarrgemeinden eingesetzt haben. Ein weiterer Dank gilt allen weltlichen Verwaltungen, Institutionen, Vereinen und Gruppen für die gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr.

Lermoos 2019 – Jugendfreizeit im Dekanat Merzig

 

In der Zeit von Sonntag, 30. Juni bis Sonntag, 07. Juli 2019 wird für Jugendliche im Alter von11 bis 15 Jahren wieder die Jugendfreizeit „St. Peter“ im Dekanat Merzig angeboten. Als attraktives Ziel wurde das Selbstversorger- und Gruppenhaus „Zugspitzarena“ in Lermoos / Österreich gewählt. Das Haus und die Umgebung bieten vielfältige Freizeitmöglichkeiten und halten tolle Ausflugsziele bereit.

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 320 € pro Person (Geschwister: 2. Kind 300 €). Sollte der Teilnehmerbeitrag nicht aufgebracht werden können, bitten wir um eine vertrauliche Rücksprache, um nach Möglichkeiten der Unterstützung zu suchen. Die Anmeldung ist nur dann gültig, wenn neben der schriftlichen Anmeldung auch eine Anzahlung von 100 € eingegangen ist! Die Anmeldung zur Fahrt ist ab sofortmöglich; Anmeldeschluss ist Sonntag, 10. März 2019! Bis zum 31. Dezember 2018wird ein Frühbucherrabatt von 10 € pro Person gewährt, der bei der Restzahlung entsprechend berücksichtigt wird. Die Gesamtteilnehmerzahl ist begrenzt, die Reihenfolge der Einzahlungen bestimmt die verbindliche Teilnehmerliste. Die für die Fahrt maßgeblichen Angaben sind der offiziellen Ausschreibung und dem Anmeldeformular zu entnehmen.

Veranstalter der Fahrt ist die Jugendstelle im Dekanat Merzig; das Anmeldeformular kann telefonisch oder per Mail angefordert werden unter: Dekanat Merzig - Tel.06861-5464 - Mail: annalena.kiefer@bgv-trier.de.

Gruppe "Geistliche Lieder" Düppenweiler

 

Die Gruppe „Geistliche Lieder“ trifft sich wieder am 17. Januar und am 07. Februar 2019 um 19.00 im Pfarrheim.

Blandinen-Ausschuss Düppenweiler

 

Der Blandinen-Ausschuss trifft sich zur nächsten Sitzung am Donnerstag, 17. Januar, um 16.00 Uhr im Pfarrhaus Düppenweiler.

Seniorennachmittag in Haustadt

 

Seniorennachmittag – Im neuen Jahr treffen wir uns wieder wie gewohnt jeden 3. Dienstag im Monat um 14.30 Uhr im Pfarrhaus Haustadt zu einem gemütlichen Beisammensein. Dienstag, 15. Januar – Herzliche Einladung an alle aus der Pfarreiengemeinschaft, die einen geselligen Nachmittag erleben möchten. 

Festtag des Hl. Valentinus in Düppenweiler

 

Den Festtag des Hl. Valentinus feiern wir in diesem Jahr am17. Februar 2019. Am Nachmittag findet um14.30 Uhr eine Andacht in der Pfarrkirche mit Segnung von Brot und Salz und anschließender Prozession zur Valentinuskapelle statt. Nach der Prozession treffen wir uns im Valentinushof, um uns bei Kaffee und Kuchen zu erholen. Zu der Prozession und einer kleinen Andacht in der Valentinus-Kapelle sind alle herzlich eingeladen, besonders diejenigen, die demnächst heiraten wollen oder ein Ehejubiläum haben (10, 20, 30 oder…) und keinen Kirchgang planen. Sie können sich einen persönlichen (paarweise)Segen beim Hl. Valentinus erteilen lassen.